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Förderunterricht Deutsch

Förderung bei besonderen Schwierigkeiten im Erlernen des

Lesens und Rechtschreibens

Das Beherrschen der Schriftsprache ist eine grundlegende Fähigkeit, die es unseren Schülern ermöglicht, selbstbewusst und selbstständig ihren Weg in unserer Welt zu finden.Wir beobachten aber immer wieder in allen Jahrgangsstufen Jungen und Mädchen, die große Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und Schreibens haben. Diese Kinder sind aber keineswegs „dumm“, sie haben manchmal sogar bessere Fähigkeiten auf anderen Gebieten als andere. Berühmte Persönlichkeiten wie z. B. Albert Einstein, Charles Darwin oder Hans Christian Andersen waren davon betroffen.

 

Was ist eigentlich LRS?

Die Leserechtschreibschwäche stellt eine Störung im Erlernen des Lesens und Rechtschreibens dar, sodass die schriftsprachliche Kommunikation erheblich beeinträchtigt ist. Sie ist also eine Teilleistungsschwäche, die weder durch eine allgemeine Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung erklärt noch auf unzulänglichen Unterricht zurückgeführt werden kann.Die LRS kann sowohl aufgrund entsprechender Anlagen als auch durch Störungen der Entwicklung des Zentralnervensystems oder durch das Zusammenwirken beider Bedingungen entstehen. Eine nicht durch pädagogische Fördermaßnahmen behandelte LRS kann zu Schulversagen und zu Störungen in der

Persönlichkeitsentwicklung führen. 
 

Typische Fehler rechtschreibschwacher Kinder

· Das Kind schreibt Großbuchstaben und Zahlen seitenverkehrt oder stellt sie auf den Kopf.

· Es verwechselt Kleinbuchstaben (b – d, u - n).

· Es verwechselt Umlaute und Zwielaute (ie - ei, eu - ü).

· Es verwechselt ähnlich klingende Laute (g - k, p - b).

· Es schreibt die Wörter von rechts nach links (tah - hat, tsi – ist).

· Es lässt Buchstaben aus, stellt sie um oder fügt Buchstaben hinzu (Bnhof - Bahnhof, Paln - Plan)

 



Diagnose und Förderung

In der 1. und in der 2. Klasse werden normierte Lese- und Schreibtests eingesetzt. Die Deutschlehrer führen den Rechtschreibtest durch und werten ihn nach den vorgegebenen Kriterien aus.

Ab der 3.Klasse nehmen die betroffenen Schüler an einer zusätzlichen Förderstunde im Fach Deutsch teil. Hier werden u.a. Übungen zur phonematischen Differenzierung, zum Silbenlesen bzw. –schreiben, zum kommentierten Lautieren und zu der Verwendung von Rechtschreibstrategien durchgeführt.

 

Die jeweilige Klassenkonferenz (alle Lehrer, die das Kind unterrichten) entscheidet, ob ein Schüler bei besonderer Förderung einen Nachteilsausgleich erhalten kann. Dieser wird aber nur dann gewährt, wenn die Arbeitshaltung und die mündliche Mitarbeit des Kindes im Unterricht keinen Grund zu Beanstandungen geben. Darüber hinaus ist es dann auch zwingend notwendig, die Übungen zu Hause fortzuführen. In diesem Fall berät die Schule gerne in Bezug auf geeignetes Material.

 

 

 

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