Einführung des Kinderparlaments in der Grundschule
Im Nachgang des Demokratietags des Schulamts, der an der MPS stattfand, entstand die Idee, demokratische Grundprinzipien bereits in der Grundschule erfahrbar zu machen. Die Veranstaltung hat uns inspiriert und den Impuls gegeben, ein Kinderparlament ab Klasse 2 ins Leben zu rufen.
In diesem Kinderparlament sitzen je zwei gewählte Vertreterinnen bzw. Vertreter pro Klasse. Diese Delegierten tragen die Anliegen, Ideen und Fragen ihrer Klassenkameraden zusammen und bringen sie in die gemeinsamen Sitzungen ein. So lernen die Kinder auf altersgerechte Weise, Verantwortung zu übernehmen, ihre Meinung zu äußern und demokratische Entscheidungsprozesse aktiv mitzugestalten.
Begleitet und pädagogisch unterstützt wird das Kinderparlament von unserer UBUS-Kraft Lena Weimar, die die Sitzungen vorbereitet und die Kinder im Austausch anleitet. Ein wichtiger Grundsatz lautet dabei: Die Themen kommen ausschließlich von den Kindern selbst. Auf diese Weise wird das Parlament zu einem echten Forum ihrer Interessen und Bedürfnisse.
In der ersten Sitzung wurden bereits einige Anliegen lebhaft diskutiert, zum Beispiel:
„Warum dürfen auf dem Schulgelände keine Schneebälle geworfen werden?“ – Ein Thema, das jedes Jahr erneut aufkommt und nun gemeinsam reflektiert und begründet werden konnte.
„Können wir ein oder mehrere Schultiere bekommen?“ – Ein Wunsch, der auf großes Interesse stieß und den wir nun weiter prüfen.
Die Sitzungen des Kinderparlaments werden regelmäßig einmal im Monat stattfinden, sodass ein fest verankerter Raum für Mitsprache und das gemeinsame Gestalten des Schulalltags entsteht.



